Lungenfunktion und Allergologie
Lungenfunktion:
  • Spirometrie (einfache Lungenfunktionsprüfung, auch bei Kindern möglich)
  • erweiterte Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie)
  • Sauerstoffmessung (Pulsoxymetrie), Blutgasanalyse

  • Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie):

    Hierbei wird die Funktion der Atemwege/der Lunge in der Regel in einer Glaskabine („Telefonzelle“) gemessen. Der Patient befolgt dabei ein paar Atemkomandos während die entsprechenden Parameter registriert werden. Die Untersuchung gelingt häufig auch schon bei Kindern im Vorschulalter, zumal wir auch über ein spezielles Kinderanimationsprogramm und entsprechende Erfahrung speziell mit dieser Altersgruppe verfügen. Sollte aus verschiedenen Gründen eine Untersuchung in der Kabine nicht möglich sein, können wesentliche Teile auch außerhalb durchgeführt werden.

    Blutgasanalyse:

    Der Sauerstoffgehalt im Blut kann mittels Fingerclip schmerzfrei ohne Blutentnahme ermittelt werden (Pulsoxymetrie). Genaueren Aufschluß über die Blutgase incl. Kohlendioxid, Säuregehalt, Blutfarbstoff usw. liefert die Blutgasanalyse aus einem Blutstropfen aus dem Ohr.

    Allergologie:
  • Allergietests (Haut-, Blut- und Provokationstests)
  • spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung, „Allergie-Impfung“)

  • Allergietests:

    Hierbei werden die vermuteten allergie-auslösenden Stoffe (z.B. Baumpollen,Tierhaare, Milben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel oder auch Insektengifte) in wässriger Lösung auf die Haut am Unterarm gegeben. Anschließend erfolgt ein minimales einstechen mit einer speziellen feinen Nadel oder einer Art Stempel. Dies ist für den Patienten kaum spürbar und häufig auch schon bei Kindern im Grundschulalter durchführbar. Hierdurch kann ein Bruchteil der Lösung in die Haut eindringen und eine lokale Reaktion auslösen. Im positiven Fall bildet sich innerhalb von ca. 20 Minuten eine kleine Quaddel und Rötung ähnlich wie bei einem Brennesselkontakt, die sich nach ca. einer Stunde wieder zurückbildet. Aufgrund der Reaktionsmuster kann man das persönliche Allergieprofil ermitteln und entsprechende Konsequenzen ergreifen wie z.B.:

  • Meiden von Allergenen (z.B. bestimmte Nahrungsmittel, milbendichte Matratzenüberzüge etc.)
  • medikamentöse Therapie (Allergietabletten, Nasensprays etc.)
  • Spezifische Immuntherapie („Desensibilisierung“) s.u.

  • Darüber hinaus führen wir Bluttests (RAST/spez. Immunglobulin E) für diverse Allergene durch. Auch sind Provokationstestungen möglich, um die individuelle Empfindlichkeit besser einzustufen bzw. zu beweisen.

    Spezifische Immuntherapie („Desensibilisierung“):

    Diese wird auch Hyposensibilisierung oder Allergie-Impfung genannt. Ziel der Therapie ist es, das Immunsystem an das jeweilige Allergen (z.B. Gräserpollen oder Hausstaubmilben) schrittweise zu gewöhnen, um überschiessende Abwehrreaktionen zu verhindern. Hierdurch wird das Auftreten allergischer Symptome wie Heuschnupfen deutlich gemindert, z.T. sogar vollständig beseitigt. Die Therapie erfolgt in der Regel durch kleine Injektionen in den Oberarm oder über die Mundschleimhaut mit Tropfen/Tabletten. Auch wenn die Behandlung nicht gefährlich ist, bitten wir Sie, nach der Injektion ca. 30 Minuten Beobachtungszeit in unserer Praxis einzuplanen.

    Sie können sich hierzu unsere Patienteninformation herunterladen
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    Internisten bei der St. Johanniskirche - Dr. O. Struck und Dr. Ch. Gade
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